und mehr...

Hier erfahren Sie einiges über meine Hobbies und Leidenschaften.


Reisen

Hier finden Sie Bilder von einigen unserer Reisen. Ein Klick auf das Bild öffnet eine Diashow auf Google-Fotos.

Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf das Bild fahren, wird das jeweilige Reiseziel eingeblendet.

Aegypten

 

Toren bereisen in fremden Ländern die Museen,
Weise gehen in die Tavernen.
 

Erich Kästner

Kochen

Ich liebe jene Düfte, die einem zum Beispiel entgegenkommen, wenn man im November durch die kleine Bar und durch die Küche in die Gaststube der Trattoria della Posta in Monforte d'Alba tritt. Oder die Stimmung, die Geräusche und die Gerüche in der Markhalle in Livorno und die herzhafte Begrüssung im "Sottomarino" wo es den einmaligen Caciucco, die Livorneser Fischsuppe gibt.Seither faszinieren mich die italienische Küche und die italienischen Weine (vor allem die Barberas aus dem Piemont und insbesondere jene aus der Cascina Castlet.)

Hier sind einige meiner Lieblingsrezepte. 

Lachstatar

Lachs-Zander-Roulade

Gulasch

Schlorziflade

Parmesanflan

Rehragout

Kalbsbäggli 

 Spargelflan

 

 

Fotografieren

In dieser Bildergalerie sehen Sie einige meiner Fotos:

Musik

Ich habe mein Vorliebe für die grossen Jazzpianisten vom meinem Vater geerbt. Sein Favorit war Fats Waller



Thomas Wright Waller (* 21. Mai 1904 in Harlem, New York; † 15. Dezember 1943 im Santa-Fé-Express in Höhe von Kansas City an einer Lungenentzündung) war ein bekannter Jazz-Pianist, Organist, -Komponist und -Sänger. Der wegen seines stattlichen Leibesumfangs Fats genannte Jazzer hatte große Bedeutung in der Entwicklung des frühen Jazz der 20er Jahre zum Swing der 30er und 40er. (Wikipedia)

Das sind meine Lieblingspianisten:



Erroll Louis Garner (* 15. Juni 1921 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 2. Januar 1977 in Los Angeles, Kalifornien) war ein Pianist und Komponist der Genres Mainstream und Modern Jazz, der als einer der stilbildenden Pianisten die Reihe von Jelly Roll Morton bis Fats Waller und Art Tatum fortsetzte. (Wikipedia)

 



Oscar Emmanuel Peterson, CC, CQ, O.Ont (* 15. August 1925 in Montréal; † 23. Dezember 2007 in Mississauga) war ein kanadischer Jazz-Pianist und -Komponist. Duke Ellington nannte ihn den „Maharaja der Tasten“. Er veröffentlichte über 200 Aufnahmen, gewann sieben Grammys und zahlreiche weitere Auszeichnungen in seiner Karriere. Er wird als einer der erfolgreichsten Jazz-Pianisten aller Zeiten angesehen, der in seiner 65-jährigen Karriere auf Tausenden Konzerten spielte. (Wikipedia)



Diana Jean Krall OC, OBC (* 16. November 1964 in Nanaimo, British Columbia) ist eine kanadische Jazz­pianistin und Sängerin. Krall wurde in eine musikalische Familie hineingeboren. Die Eltern spielten Klavier, ihre Großmutter war Sängerin. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie eine Klavierausbildung. Neben klassischer Musik war sie in ihrem Elternhaus auch stets von Jazzmusik umgeben. Noch als Jugendliche zog sie mit der Familie nach Vancouver, wo sie dann an der High School in einer Jazz-Combo mitspielte. Mit 15 trat sie in Nanaimo regelmäßig in Restaurants auf. (Wikipedia)

 

Lesen

 

Ich liebe die Gedichte von Erich Kästner

 

Maskenball im Hochgebirge
(Erich Kästner)

Eines schönen Abends wurden alle
Gäste des Hotels verrückt,
und sie rannten schlagerbrüllend aus der Halle
in die Dunkelheit und fuhren Ski.

Und sie sausten über weiße Hänge.
Und der Vollmond wurde förmlich fahl.
Und er zog sich staunend in die Länge..
So etwas sah er zum erstenmal.

Manche Frauen trugen nichts als Flitter.
Andere Frauen waren in Trikots.
Ein Fabrikdirektor kam als Ritter.
Und der Helm war ihm zwei Kopf zu groß.

Sieben Rehe starben auf der Stelle.
Diese armen Tiere traf der Schlag.
Möglich, daß es an der Jazzkapelle -
denn auch die war mitgefahren - lag.

Die Umgebung glich gefrornen Betten.
Auf die Abendkleider fiel der Reif.
Zähne klapperten wie Kastagnetten.
Frau von Cottas Brüste wurden steif.

Das Gebirge machte böse Miene.
Das Gebirge wollte seine Ruh.
Und mit einer mittleren Lawine
deckte es die blöde Bande zu.

Dieser Vorgang ist ganz leicht erklärlich.
Der Natur riß einfach die Geduld.
Andere Gründe gibt es hierfür schwerlich.
Den Verkehrsverein trifft keine Schuld.

Man begrub die kalten Herrn und Damen.
Und auch etwas Gutes war dabei:
Für die Gäste, die am Mittwoch kamen,
wurden endlich ein paar Zimmer frei.

Quelle https://www.deutschelyrik.de/kaestner.html

 

Hotelsolo für eine Männerstimme
(Erich Kästner)

Das ist mein Zimmer und ist doch nicht meines.
Zwei Betten stehen Hand in Hand darin.
Zwei Betten sind es. Doch ich brauch nur eines.
Weil ich schon wieder mal alleine bin.
 
Der Koffer gähnt. Auch mir ist müd zumute.
Du fuhrst zu einem ziemlich andren Mann.
Ich kenn ihn gut. Ich wünsch dir alles Gute.
Und wünsche fast, du kämest niemals an.
 
Ich hätte dich nicht gehen lassen sollen!
(Nicht meinetwegen. Ich bin gern allein.)
Und doch: Wenn Frauen Fehler machen wollen,
dann soll man ihnen nicht im Wege sein.
 
Die Welt ist groß. Du wirst dich drin verlaufen.
Wenn du dich nur nicht allzu weit verirrst...
Ich aber werd mich heute nacht besaufen
und bißchen beten, daß du glücklich wirst.

 

Sachliche Romanze
(Erich Kästner)

 

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut)
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

 

 

.

 

Und wunderschön:
Ein Liebesgedicht aus dem Mittelalter

https://www.deutschelyrik.de/under-der-linden.html

Vorgelesen von  Fritz Stavenhagen

 

Unter der Linden
(Walter von der Vogelweide)

 

Under der linden
an der heide,
dâ unser zweier bette was,
Dâ muget ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
Vor dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.

Ich kam gegangen
zuo der ouwe:
dô was mîn friedel komen ê.
Dâ wart ich empfangen,
hêre frouwe,
daz ich bin saelic iemer mê.
Kuster mich? wol tûsentstunt:
tandaradei,
seht wie rôt mir ist der munt.

Dô het er gemachet
alsô rîche
von bluomen eine bettestat.
Des wirt noch gelachet
inneclîche,
kumt iemen an daz selbe pfat.
Bî den rôsen er wol mac,
tandaradei,
merken wâ mirz houbet lac.

Daz er bî mir laege,
wessez iemen
(nu enwelle got!), sô schamt ich mich.
Wes er mit mir pflaege,
niemer niemen
bevinde daz, wan er und ich.
Und ein kleinez vogellîn:
tandaradei,
daz mac wol getriuwe sîn.

 

Übertragen in Hochdeutsch

 

Unter der Linde,
auf der Wiese,
dort wo das Bett von uns zweien war,
da könnt ihr sehen,
liebevoll gebrochen,
Blumen und Gras.
Vor einem Wald in einem Tal,
tandaradei,
sang schön die Nachtigall.

Ich kam gegangen
zu der Wiese:
Mein Geliebter war schon vor mir da.
Und so begrüßte er mich,
heilige Jungfrau,
daß ich darüber für immer glücklich bin.
Ob er mich küßte? Sicherlich tausendmal:
tandaradei,
seht, wie rot mein Mund ist.

Er hatte aus
Blumen ein herrliches
Bett hergerichtet.
Darüber wird sich jeder von Herzen
freuen,
der dort vorübergeht.
An den Rosen kann er noch gut,
tandaradei,
erkennen, wo mein Kopf lag.

Daß er mit mir schlief,
wüßte das jemand
(nein bei Gott!), dann schämte ich mich.
Was er mit mir tat,
niemand jemals soll das
wissen außer ihm und mir.
Und jenem kleinen Vogel:
tandaradei,
der wird sicherlich verschwiegen sein.

 

 

 

 

 
Please activate JavaScript in your browser! —
Click here for the SiteMap.